Verleihung der Veuve Clicquot Bold Woman Awards in der Französischen Botschaft in Berlin
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Verleihung der Veuve Clicquot Bold Woman Awards in der Französischen Botschaft in Berlin

5. März 2020
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Fotos: Fotocredit: PR / Veuve Clicquot

– diese sechs Powerfrauen sind am 5. März 2020 nominiert

Frauenpower ist bei dieser Veranstaltung vorprogrammiert. Am 5. März 2020 werden im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in der Französischen Botschaft in Berlin die Veuve Clicquot Bold Woman Awards verliehen. Die Veranstaltung hat einen festen Platz im Terminkalender der VIP-Ladies aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Society. Seit 1972 zeichnet das weltberühmte Champagnerhaus mit diesem Preis weltweit erfolgreiche Unternehmerinnen und Managerinnen für ihren Mut, ihre Risikobereitschaft und ihre herausragenden Leistungen aus.

Einige Neuerungen gibt es in diesem Jahr: Die Veranstaltung wird von „Veuve Clicquot Business Award“ in „Veuve Clicquot Bold Woman Awards“ umbenannt. Und erstmals wird es auch zwei Preisträgerinnen geben anstatt wie in den Vorjahren nur eine. Dank der neuen Kategorie „Bold Future Award“: Eine Auszeichnung für eine Jungunternehmerin für ihren innovativen und visionären Unternehmersinn und ihr gesellschaftliches Engagement. Zudem wird der Award traditionell an eine etablierte Unternehmerin vergeben, der „Veuve Clicquot Bold Woman Award“.

Nominierte in der Kategorie „Veuve Clicquot Bold Woman Award“ sind:

Julia Bösch, die Gründerin von „Outfittery“. Die gebürtige Konstanzerin half schon vielen Herren aus der Kleider-Patsche: Bei ihrem Unternehmen handelt es sich um Europas größtes Personal-Shopping-Online-Portal für Männer. 2012 gründete Julia Bösch das Unternehmen – mit der Vision, das Einkaufserlebnis für Männer entspannter und angenehmer zu machen. Kunden beantworten zunächst einige Fragen zu Kleidungsstil, Größen und Preispräferenzen. Ein persönlicher Stylist stellt daraufhin eine Auswahl an Kleidungsstücken zusammen, die dem Kunden bequem zur Anprobe nach Hause geschickt werden. Das Unternehmen beschäftigt inzwischen 400 Mitarbeiter und ist derzeit neben Deutschland auch in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Luxemburg, Schweden, Dänemark und Frankreich vertreten.

Lea Lange von „Juniqe“, die den Kunstmarkt aufwirbelte: Die gebürtige Hamburgerin gründete im Jahr 2014 den Onlinemarktplatz für bezahlbare Kunstprodukte. Mittlerweile besteht die Community aus mehr als 600 kreativen Talenten aus aller Welt. Die Kunstwerke sind unter anderem auf Kleidung, Kissen und Smartphone-Hüllen, aber auch klassisch als Poster, Leinwand- oder Acrylglasbilder erhältlich. Beim Versand und bei der Herstellung der Produkte verfolgt das Unternehmen streng nachhaltige Kriterien. Und:  Es arbeitet mit Künstlern zusammen, fördert Talente und schafft gleichzeitig ein inspirierendes Shopping-Umfeld. Als führende Online-Destination für bezahlbare, sorgsam kuratierte Wandkunst und Wohnaccessoires hilft Lea Lange mit ihrem Team den Kunden dabei, aus vier Wänden ein Zuhause zu machen und Kunst in das tägliche Leben zu integrieren. Das Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und liefert in 13 europäische Länder.

Saskia Bruysten für „Yunus Social Business“: Ein Fonds, der weltweit junge Unternehmen im Aufbau und im Kampf gegen Armut unterstützt. Sie gründete ihn im Jahr 2011 mit Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus und Unternehmerin Sophie Eisenmann. „Yunus Social Business“ versucht, Geschäftsmodelle und soziale Hilfsbereitschaft zu verbinden. Spendenmittel werden für die Finanzierung und Beratung nachhaltiger Sozialunternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern zur Armutsbekämpfung eingesetzt. Seit 2011 wurden insgesamt bereits über neun Millionen Menschen in Armut erreicht und 55.000 Arbeitsplätze unterstützt. 15 Millionen Euro wurden investiert und über
60 Sozialunternehmen und 1.800 Unternehmer finanziert. Inzwischen hat das Unternehmen rund 70 Mitarbeiter und Büros in Berlin sowie zahlreiche weltweite Niederlassungen.

Über die Nominierung für den erstmals vergebenen „Bold Future Award“ dürfen sich freuen:

Varena Junge von „enyway“. Sie gründete das Hamburger Start-up im Jahr 2017 und revolutioniert mit einem Online-Marktplatz den klassischen Strommarkt.  Die Idee: Erstmals wird Energie direkt von Bürger zu Bürger verkauft, ohne Umwege über einen Energieversorger. Privatpersonen können untereinander direkt Ökostrom handeln. Das Unternehmen schafft aus dem anonymen Strommarkt einen Ort, an dem Menschen gemeinsam die Energiewende umsetzen können. Auf der Online-Plattform erstellen Verkäufer ihr Profil, so dass der Strom ein Gesicht und eine individuelle Geschichte erhält. Die Stromerzeuger werden auf „enyway“ zum Stromversorger und liefern Energie aus Wind, Sonne und Wasser direkt an die Haushalte. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile 50 Mitarbeiter.

Antonia Albert aus Wien von „Careship“. Sie bietet damit Senioren und ihren Angehörigen Informationen über Leistungsansprüche und bringt sie mit persönlichen Betreuern, Alltagshilfen und Pflegern zusammen. Entstanden ist das Unternehmen aus einer persönlichen Notlage: Sie gründete es mit ihrem Bruder Nikolaus Albert, nachdem ihre Großmutter unerwartet pflegebedürftig wurde und sie keine entsprechende Betreuung finden konnten. Die Online-Plattform bietet Senioren konkrete Hilfe im Alltag und hat zum Ziel, ihre Lebensqualität zu verbessern. Das Angebot reicht von der Unterstützung im Haushalt oder beim Einkaufen über Begleitdienste, z.B. zum Arzt, bis hin zur leichten Pflege. Die Plattform ist unter anderem in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt vertreten. In Kürze sollen München, Köln und weitere Städte folgen.

Johanna Schulz aus Berlin für ihr Unternehmen „Akvola Technologies“: Ein Wassertechnologie-Unternehmen, das kostengünstige und umweltfreundliche Lösungen konzipiert, um Schadstoffe aus ölhaltigen Industrieabwässern herauszufiltern. Die Anlagen finden Anwendung in sechs großen Industriezweigen. Seinen Hauptsitz hat das Unternehmen in Berlin sowie Vertriebspartner in China und Indien. Das internationale Team besteht inzwischen aus 18 Mitarbeitern.

Mit dem Award, der in Deutschland seit 1984 vergeben wird, werden Unternehmerinnen für ihren Mut, ihre Risikobereitschaft und ihre herausragenden Leistungen geehrt. Alles Attribute, die einst auch Basis für den unternehmerischen Erfolg von „Madame Clicquot“ waren, zu deren Ehren der Award einst ins Leben gerufen wurde: als junge alleinerziehende Witwe im Alter von nur 27 Jahren übernahm Barbe-Nicole Clicquot-Ponsardin zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach dem überraschenden Tod ihres Mannes die unternehmerische Verantwortung für das Champagnerhaus – gegen den Willen ihres gesamten Umfelds – und führte das Unternehmen zum weltweiten Erfolg. Bis heute ist sie ein Vorbild für viele Frauen!

Hochkarätig besetzt ist wie immer auch die neunköpfige Jury, der u.a. auch Dorothee Bär, die Staatsministerin für Digitalisierung, und Delia Lachance (vormals Fischer), die Gründerin und Chefin von Westwing angehören, außerdem VorjahrespreisträgerinVerena Pausder, die Gründerin von „Fox & Sheep“, dem größten Entwickler für Kinder-Apps in Deutschland, die Jurymitglieder Cawa Younosi (Personalchef bei SAP), CDU-Politikerin Diana Kinnert (Gründerin und GF der newsgreen GmbH), Karen Heumann(Mitgründer Agentur thjnk), Susann Hoffmann (Mitbegründerin des Online Frauenmagazins Edition F) sowie die beiden männlichen Jurymitglieder Horst von Buttlar (Chefredakteur Capital) und Marco Rodzynek (Gründer & CEO NOAH Advisors).

Text: Andrea Vodermayr

Fotos: Fotocredit: PR / Veuve Clicquot

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