Großer Sport und starke Emotionen: Der SPORT BILD-Award 2023
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Großer Sport und starke Emotionen: Der SPORT BILD-Award 2023

22. August 2023
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Die Gewinner des SPORT BILD-Award 2023 in der Fischauktionshalle in Hamburg, Fotografin: Valeria Witters

Star des Jahres ist Ilkay Gündogan, Aufsteiger des Jahres Niclas Füllkrug / Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft als Überraschung des Jahres / Erstmalige Vergabe Inklusions-Award / SPORT BILD-Award ehrt 60-Jahre-Bundesliga-Legenden Wolfgang Overath, Karl-Heinz Rummenigge, Matthias Sammer, Robert Lewandowski, Felix Magath, Lothar Matthäus und Thomas Müller

Es war ein Abend großer Stars und starker Emotionen: Zum 21. Mal wurden beim SPORT BILD-Award am Montag, 21. August, in der Fischauktionshalle in Hamburg vor rund 600 Gästen aus Sport, Wirtschaft und Medien herausragende Leistungen im Sport geehrt. Die Redaktion von SPORT BILD, Europas größtes Sportmagazin, hat Preise in insgesamt acht Kategorien vergeben. Moderiert wurde die Sportgala von TV-Moderatorin Andrea Kaiser und Matthias Brügelmann, Chefredakteur SPORT der BILD-Gruppe.

Der erste Preis des Abends ging an Niclas Füllkrug. Als „Aufsteiger des Jahres“ war er der deutsche Lichtblick bei der WM in Katar, und wurde als Aufsteiger auch auf Anhieb Bundesliga-Torschützenkönig.

Erstmals gab es beim diesjährigen SPORT BILD Award auch einen Preis für gelungene Inklusion im Sport. Dieser ging an Die Hockies, eine gemischte Mannschaft für Hockeyspielerinnen und -spielern aus Hamburg mit und ohne Beeinträchtigung. Ein Engagement mit großem Erfolg: Bei den Special Olympics im Juni in Berlin gewann die deutsche Mannschaft Gold. Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote hob bei seiner Würdigung „die unglaubliche Lebensfreude“, die die Hockies mit ihrem Spiel vermitteln, hervor. Für Initiatorin und Schirmherrin Greta Blunck (ehemalige Trainerin der Hockeynationalmannschaft der Damen) ist der SPORT BILD-Award der „schönste Preis, den ich jemals im Sport bekommen habe“.

Charme, Humor und Fachkompetenz, das zeichnet das neue TV-Traumpaar Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger aus, die für ihre Moderationsleistung den TV-Award erhielten. Auch beim WM-Aus der deutschen Mannschaft stellten sie in aller Offenheit und mutig die richtigen Fragen.

Überraschung des Jahres war für SPORT BILD die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft. In Finnland schaffte es das Team sensationell bis ins Finale und gewann mit Silber die erste WM-Medaille für Deutschland seit 70 Jahren.

Eine große Bühne gab es auf dem SPORT BILD-Award für 60-Jahre-Bundesliga-Legenden, die am 24. August 1963 ihren ersten Spieltag hatte. Wolfgang Overath, der mit dem 1. FC Köln der erste Deutsche Meister der Bundesliga-Geschichte wurde und das erste Tor für Köln in der Bundesliga erzielte, zeigte in seiner Videobotschaft, dass er auch mit 79 Jahren noch sportlich aktiv ist. Aufgrund einer Knieverletzung beim Training konnte er als einziger Preisträger den Award nicht persönlich entgegennehmen. Alle anderen waren gekommen: Matthias Sammer, der Vater des Erfolgs bei Borussia Dortmund, Lothar Matthäus, Weltfußballer und Anführer bei Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern, Karl-Heinz Rummenigge, der einzige Deutsche, der zweimal Europas Fußballer des Jahres wurde, Felix Magath, der als Spieler und Trainer jeweils dreimal Meister wurde, Thomas Müller, mit zwölf Titeln deutscher Rekordmeister, und Robert Lewandowski, Rekordtorschütze der Bundesliga mit 41 Treffern in einer Saison, der auf dem SPORT BILD-Award zudem seinen 35. Geburtstag mit einem spontanen Ständchen des Publikums feiern konnte. Alle Preisträger waren sich einig, dass sie stellvertretend für viele andere große Fußballer der Bundesligageschichte den Preis entgegennehmen.

Der Champions-League-Award ging an den 1. FC Union Berlin und SC Magdeburg. Die Berliner qualifizierten sich nach dem Aufstieg 2019 in die 1. Bundesliga zum ersten Mal völlig überraschend für die Champions League. Der Deutsche Meister SC Magdeburg besiegte im Halbfinale den haushohen Favoriten FC Barcelona und errang durch den Finalsieg gegen Kielce die Champions League im Handball.

Sébastien Haller gewann den Kampf seines Lebens um sein Leben. Der Dortmunder Stürmer besiegte den Hodenkrebs, stand 188 Tage nach seiner Diagnose wieder auf dem Platz und erzielte bis zum Saisonende neun Tore. Für diesen persönlichen Sieg und sein Comeback erhielt er den Sonderpreis der Chefredaktion.

Krönender Abschluss des SPORT BILD-Award 2023 war die Auszeichnung Star des Jahres an Ilkay Gündogan. Er war der mit Abstand erfolgreichste deutsche Fußballer der vergangenen Saison und gewann als neuer Kapitän mit Manchester City das Triple.

#sportbildaward

Die Preisträger des SPORT BILD-Award 2023 im Überblick

  • 60-Jahre-Bundesliga: Wolfgang Overath, Matthias Sammer, Lothar Matthäus, Karl-Heinz Rummenigge, Felix Magath, Thomas Müller, Robert Lewandowski
  • Aufsteiger des Jahres: Niclas Füllkrug
  • Champions-League-Award: 1. FC Union Berlin und SC Magdeburg
  • Inklusions-Award: Die Hockies
  • Sonderpreis der Chefredaktion: Sébastien Haller
  • Star des Jahres: Ilkay Gündogan
  • TV-Award: Esther Sedlaczek/Bastian Schweinsteiger
  • Überraschung des Jahres: Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft

© Axel Springer SE

Bildrechte:WITTERS/Fotograf: Valeria Witters

Michaela Etzel
Michaela Etzel https://www.jetset-media.de

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