Ausstellung „Alice im Wunderland“ von Sarah Kronsbein und HERMANN
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Ausstellung „Alice im Wunderland“ von Sarah Kronsbein und HERMANN

13. März 2024
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Künstler Hermann Nachbaur, Sarah Kronsbein (Galeristin)/ Foto: BrauerPhotos / G. Nitschke

Vom Feldhasen bis hin zum „Golden Kohlrabi“: Prominente wie Stephanie von Pfuel, Susanne Seehofer, Uschi Dämmrich von Luttitz, Petra Reinbold, Marianne Wille, Denise Schindler und die Meise-Twins kamen in den Genuss einer künstlerischen Reise in die Wunderwelt der Natur!

Er baute über Jahrzehnte Gemüse in seiner österreichischen Heimat an, jetzt macht er aus dem „Gold der Erde“ großartige Kunst. Er gräbt mit den bloßen Händen in der Erde, und seine Kunstobjekte behandelt er wie Rohdiamanten. Er ist auf dem Boden geblieben, mit einem Hang zum Extravaganten. Die Rede ist von Künstler HERMANN. Die „Kronsbein Galerie“ brachte den österreichischen Bildhauer und seine Kunstwerke nun erstmals nach München und lud die Besucher ein auf eine eindrucksvolle Reise in das Wunderland der Natur.

Ausstellung „Alice im Wunderland“ von Galeristin Sarah Kronsbein und Künstler HERMANN

Künstler Hermann Nachbaur, Sarah Kronsbein (Galeristin)/ Foto: BrauerPhotos / G. Nitschke

Am Dienstagabend, 12. März baten Galeristin Sarah Kronsbein und HERMANN zum Ausstellungs-Debüt unter dem Titel „Alice im Wunderland“ in die privaten Räumlichkeiten der Galeristin in der Münchner Maximilianstrasse. Bei der Premiere – es war HERMANNS erste Einzelausstellung überhaupt und auch der erste große Event nach der Neuausrichtung der „Kronsbein Galerie“ – konnten die beiden Gastgeber auch zahlreiche Prominente aus Kunst, Kultur, Wirtschaft, Adel und Gesellschaft begrüßen.

Zu den Gästen zählten unter anderem Stephanie Gräfin von Pfuel, die Model-Zwillinge Nina und Julia Meise, Radsportlerin Denise Schindler, Unternehmer Conrado Dornier, Marianne Wille („Dallmayr“), Gastronomin und Wiesn-Wirtin Petra Reinbold, Moderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz und deren Tochter Stephanie Freifrau von Luttitz, Unternehmerin Judith Epstein, Politikerin Susanne Seehofer (Tochter von Horst Seehofer), Sky-Moderator Gregor Teicher und Moderatorin Anja Gräfin von Keyserlingk und Mann Konstantin. Sie bewunderten die Werke: Alles farbenfrohe und überdimensionale Skulpturen, die ihren Ursprung in der Natur haben: Der „Feldhase“ traf auf den „Golden Kohlrabi“ und auf ein Quartett von Tomaten – „das Concerto di Pomodoro“ und auf eine überdimensionale „Prinzessin“, die Erbse.

Alberto Venzago, Künstler Hermann Nachbaur/ Foto: BrauerPhotos / G. Nitschke

HERMANN, mit vollem Namen Hermann Nachbaur, war 40 Jahre lang als Gemüsebauer in seiner Heimat im südlichen Rheintal in Voralberg tätig. Er sorgte quasi tagtäglich dafür, dass dem Samen eine Pflanze entspringt, bis er sich dann 2017 voll und ganz seiner Leidenschaft, der Kunst, widmete. Die Natur ist bei seinem künstlerischen Schaffen seine größte Inspirationsquelle, denn alle seine Motive haben dort ihren Ursprung. „Er greift zurück auf das „Gold der Natur“, um daraus überdimensionale Kunstwerke aus Gold, Bronze und Messing zu kreieren. Alles Materialien, die er vor Ort bezieht – ganz nach dem Motto: „Da komme ich her, da gehöre ich hin.“ Hämmern, formen, lasieren, polieren, schleifen – produziert wird alles in seiner eigenen Werkstatt, dem ehemaligen Gemüsebetrieb. Dort gedeihen auch die Ideen für seine Werke, die alles Unikate sind“, erklärte Sarah Kronsbein.

Eines der Werke „Alice im Wunderland“ ist der „Feldhase“: „Der Feldhase verkörpert in der Kunst die Wiedergeburt und die Auferstehung, er ist das Symbol für die Fruchtbarkeit und die Sinneslust“, so Sarah Kronsbein. „Alle Werke HERMANNS basieren auf dem Wunder Erde und deren Fruchtbarkeit. Die Botschaft lautet, dass wir das „Feld der Zukunft“ mit Liebe und Sorgfalt zu bewirtschaften haben, um das Zusammenspiel zwischen allen Lebewesen und der Pflanzenwelt auch für die nachfolgenden Generationen erhalten zu können.“ Bei der Veranstaltung wurde sie tatkräftig von ihrem Sohn Dorian unterstützt. Nach dem Tod ihres Vaters Dirk G. Kronsbein schloss sie die Galerieräumlichkeiten in der Münchner Wurzerstraße und arbeitet nun von ihren privaten Räumlichkeiten aus, wo sie verschiedene Kunstprojekte realisiert wie auch die kommende Ausstellung von HERMANN mit dem Titel „Three of a Kind“ ab dem 11. April in den „Egerner Höfen“ in Rottach-Egern.

Künstler Hermann Nachbaur, Familie India Nachbaur, Allegra Nachbaur, Sabrina Nachbaur, Hermann Nachbaur, Rudolf Nachbaur, Cosima Nachbaur/ Foto: BrauerPhotos / G. Nitschke

Das Hauptwerk der Ausstellung ist der „Golden Kohlrabi“. HERMANN erklärte den Gästen das Kunstwerk, das eine Größe von 70 x 70 x 200 cm hat: „Der Kohlrabi gilt als Billig-Gemüse, aber er enthält sehr wichtige Nährstoffe . Das war die entscheidende Anregung, eine Hommage an dieses Wunder Saatkorn und Frucht in Form einer Skulptur zu schaffen – symbolisch für ein „wertvolles“ Lebensmittel. Entstanden ist ein Kohlrabi aus Messing-Bronze Legierung, von Hand modelliert und gehämmert, mehrfach handpoliert, matt gestrahlt. Die Blätter und Adern wurden mit speziell angefertigtem Werkzeug in Feinarbeit herauspoliert, dann 24 Karat vergoldet und schlussendlich mehrfach feinpoliert. Um diese Arbeit zu realisieren war eine Zusammenarbeit mit Spezialisten, die u.a. für „Bugatti“ und „Rolls Royce“ das Interieur veredeln, notwendig“, so HERMANN. „Der gesamte Arbeitsprozess erstreckte sich über zwei Jahre, um diese Skulptur perfekt zu vollenden. Das ist mein Anspruch an mein Denken, an mein künstlerisches Schaffen und meine Arbeiten.“

„Die Werke gefallen mir ausgesprochen gut“, lobte auch Marianne Wille von „Dallmayr“ . „Nachhaltigkeit und Sorgfalt stehen im Fokus des Künstlers und das sind auch genau die Themen, die in meiner Branche einen hohen Stellenwert haben.“ Und Moderator Gregor Teicher lobte: „Tolle Werke und vor allem keine alltägliche Kunst.“

„Mein Favorit hier ist der Golden Kohlrabi“, lobte Radsportlerin Denise Schindler. „Es ist bezaubernd, wie er sein Handwerk zu Kunst macht.“

Moderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz begeisterten vor allem die „tomatigen“ Werke: „Ich liebe Tomaten und habe immer verschiedene Sorten zu Hause, von den kleinen Cocktailtomaten über die süßen Strauchtomaten bis hin zur Fleischtomate. Fantastisch, dass der Künstler sie in Kunst verwandelt.“ Sie freute sich über das Treffen mit dem „Paradeiserkaiser“ Erich Stekovics, der eigens aus seiner österreichischen Heimat, dem Burgenland, anreiste, wo er mehr als 1000 verschiedene Sorten Tomaten anbaut.

Erich Stekovics und Frau Priska (Paradeiser Kaiser), Kevin Micheli (Starkoch), Künstler Hermann Nachbaur/ Foto: BrauerPhotos / G. Nitschke

Nachhaltigkeit ist für HERMANN schon seit Anbeginn Maxime: Erst als Landwirt, nun als Künstler. Sein persönliches Lieblingsgemüse ist übrigens die Karotte, da diese sein Leben sehr geprägt hat. „Ich komme noch aus der Generation, wo man Gemüse im Keller der Privathäuser gelagert hat, um täglichen Zugriff darauf zu haben“, erklärt er. Daher stammt auch sein Bezug zu den klassischen Urgemüsen wie Karotte, Rosenkohl, Rote Beete, etc. „Es sind alles Gemüsesorten, die nun in der modernen Gourmet-Küche wieder zum Leben erweckt wurden.“ Seine letzte im ursprünglichen Beruf geerntete Karotte („The End“) hat HERMANN ebenfalls als Kunstwerk veredelt: „Diese wurde im Morgentau geerntet, sofort gekühlt und in fünf Arbeitsgängen aufwändig mit 24 Karat vergoldet. Entstanden ist die Skulptur Ackergold, die ebenfalls hier zu sehen ist“, erzählte er. Im Anschluss zeigt er die Werke im Rahmen einer Vernissage in der „Galerie Budja“ in Salzburg (ab dem 23. März) und danach, ab dem 11. April, im 5-Sterne Hotel „Egerner Höfe“ am Tegernsee.
Als Künstler ist HERMANN weitgehend Autodidakt und bezeichnet sich als „Schüler der Natur“. „Schon als Kind verspürte ich die Leidenschaft für die Kunst, doch für mich war ein anderer Werdegang bestimmt. Es ging darum, den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Mein Leben war dann geprägt von Feldarbeit und als siebenfacher Vater und Ehemann von familiären Verpflichtungen.“ Vier seiner sieben Kinder, Rudi, Allegra, Cosima und India waren an diesem Abend mit dabei, ebenso wie seine Frau Sabrina. Als ehemaliger Gemüsebauer weiß er den Wert der Lebensmittel besonders zu schätzen: Er legt großen Wert auf hohe Qualität besucht auch gerne einmal ein Gourmet-Restaurant: „So schließt sich der Kreis, denn auch dort geht es wie bei meinem Handwerk um Qualität und Handarbeit – und eben nicht um Masse und Konsum“ sagt er.

Ausstellung „Alice im Wunderland“ von Galeristin Sarah Kronsbein und Künstler HERMANN

Christine Würfel Strauss, Niklas Mosch, Julia Pohl, / Foto: BrauerPhotos / G. Nitschke

Passend zu den Werken kreierte der österreichische Starkoch Kevin Micheli ein spezielles Flying Menü, angelehnt an die Werke: Es gab u.a. die ,,Hermann Tomate“ (Gazpacho mit Basilikum), Kohlrabi mit Yuzu und Lachsforelle, die „goldene Karotte“ mit Kartoffeln, Spinat und Trüffel und zum Dessert die „Kartoffelkiste‘‘ – ein Schoko-Crumble mit versteckten Kartoffeln gefüllt mit Vanille und Blaubeeren – sowie „Karottenkuchen a la Hermann“.

Außerdem unter den Gästen waren: Anna von Bismarck, Prinzessin Hermine zu Salm-Salm, Antonella Fort-Wolf (Allianz), Fotograf und Filmemacher Alberto Venzago, die Influencer Nik Mosch und Julia Pohl („Gluecksmuetter“), Schönheitsärztin Dr. Constanze Neuhann-Lorenz mit Mann Lothar Strobach, Künstler Richard Wurm, Margarita Cittadini-Leinfelder (Mitglied im PIN Komitee) mit Sohn Maxi, Immobilien-Unternehmer Hannes Ritter, Stylist Oliver Rauh, Musical-Darsteller Florian Hüttner, Andrea Wecke (Gmund Papier), Nathalie Ziegler, uvm.

Text: Andrea Vodermayr

Weitere Infos zum Künstler: https://hermann-art.work/

Informationen zur KRONSBEIN GALERIE: https://galeriekronsbein.com

Fotos Credit: Brauer Photos/G. Nitschke

Michaela Etzel
Michaela Etzel https://www.jetset-media.de

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