On Top of the World: Weltklasse-Polo und Sieg für Team St. Moritz
JetSet Sports

On Top of the World: Weltklasse-Polo und Sieg für Team St. Moritz

26. Januar 2020
110 views
0 Kommentare
9 minuten gelesen
Fotos: Snow Polo World Cup St. Moritz 2020

Der Final-Tag wartet mit Weltklasse-Polo auf und endet mit einem Sieg für Team St. Moritz

St. Moritz, 26. Januar 2020. Das Motto von St. Moritz lautet “Top of the World”. Und wenn man am Finaltag auf einer der gut besuchten Tribüne sitzt und sich die Spiele anschaut, dann fühlt es sich tatsächlich so an, als gäbe es keinen besseren Ort auf der Welt. Eine rekordverdächtige Anzahl an Besuchern hat sich auf dem gefrorenen See im wunderschönen und sonnigen Engadin eingefunden, um den Giganten des Snow Polo bei ihren Kämpfen zuzuschauen. Die Sonnenstrahlen sorgen für Wärme, der Champagner ist eisgekühlt, die Atmosphäre einzigartig und das Polo Weltklasse.

Das erste Turnier des Tages war die La Martina-Trophy zwischen den Teams Badrutt’s Palace und Maserati. Gespielt wurde um die Plätze drei und vier. Melissa Ganzi schrieb im vergangenen Jahr Geschichte, als sie als „First Lady of Snow Polo“ gekrönt wurde und sich als erste weibliche Spielerin den Sieg für ihr Team sicherte. In diesem Jahr war es eine weitere Premiere für die Ganzis, denn Melissa wurde von ihrem Ehemann Marc „The Red Cobra“ in ihrem Team unterstützt. Die beiden sind das erste Ehepaar, das in einem Finale in St. Moritz spielte – und was für ein Spiel das war! Diejenigen, die dachten, dass die Spieler nicht mit vollstem Einsatz spielen würden, haben sich vom ersten Einwurf an getäuscht, denn Maserati eroberte sich den Ball und erzielte innerhalb von wenigen Sekunden nach dem Startschuss ein Tor. Sie nutzten die Führung von 2ó Toren geschickt aus, um ihr Ziel zu erreichen.

Der hohe Arbeitsrhythmus von Amerikas Nummer 1 Polo Spieler Nic Roldan und seinem kongenialen 8-Goal Teamkollegen Alejandro Novillo Astrada zeigte klar, dass das Team Badrutt’s Palace die Attacken des Gegners nicht auf die leichte Schulter nahm. Sie konnten zwei Tore erzielen und den Rückstand so zum Ende des ersten Chukkers auf 3ó-2 verkürzen. Im zweiten Chukker kämpften die Teams in einem wunderbaren Spiel fast ohne nennenswerte Unterbrüche um den Besitz des roten Balls. Und so stand es zur Halbzeit der Partie nach einem grossartigen Goal von Roldan und einem nicht minder eindrucksvollen Tor von Adrian Laplacette Jr. 5ó-3. Im dritten Chukker gab es keine Tore, was die Attraktivität dieser kämpferischen Weltklasse Partie jedoch überhaupt nicht schmälerte. Das vierte Chukker bot erneut spektakulären Polosport. Fabio Meier, Mitglied der Schweizer Polonationalmannschaft, begeisterte das Publikum mit einem tollen Tor für sein Team Maserati. Das Goal war der Auftakt zu einer Aufholjagd der Extraklasse der Equipe Badrutt’s Palace. Zuerst traf Novillo Astrada dank eines tollen Passes von Melissa Ganzi, nur um 30 Sekunden danach erneut ein Tor zu schiessen. In einem äusserst spannenden Schlussspurt erhielt das letztjährige Siegerteam Badrutt’s Palace einen Penalty, den es aber nicht verwerten konnte. Und so ging der Sieg um die LA MARTINA TROPHY mit 7ó zu 5 Toren zwar knapp, aber verdient an das Team Maserati.

Zu guter Letzt der Höhepunkt des Wochenendes: das Endspiel Azerbaijan Land of Fire gegen St. Moritz. Nach dem Aufeinandertreffen vom Samstag, das äusserst knapp ausgefallen war, war der Ausgang des Finalspiels schwer vorherzusagen. Die Spieler stellten sich auf einen „Kampf der Titanen“ ein, in dem beide Teams das Äusserste geben würden, um in der 36. Ausgabe des Turniers den Pokal für sich zu erobern. Die Azeris gingen aufgrund des Team-Handicaps mit einem halben Punkt Vorsprung ins Spiel und die Zuschauer freuten sich darauf, wieder ihr gut eingespieltes, taktisch abwechslungsreiches Angriffsspiel zu sehen. Aber das Feuer wollte nicht zünden: Teamcaptain Valery Mishchenkos «Rote Teufel» des Teams St. Moritz konnten bis zur Halbzeit zwei Tore erzielen, die in weiss spielenden Azeris blieben so blass wie torlos.

In der zweiten Spielhälfte fand das Team Azerbaijan Land of Fire dann zu seiner Bestform zurück. Die Asersis änderten geschickt ihre Spieltaktik und brachten damit die St. Moritzer mit dem 10-Goal-Arena-Spieler Max Charlton und dem vierfachen St. Moritz-Gewinner Nacho Gonzalez in Bedrängnis. Doch die St. Moritzer liessen sich nicht aus der Fassung bringen, blieben immer nah am Mann und spielten letztlich überragend stark. Aserbaidschan konnte dem Siegeswillen von Max Charlton und seinen Teamkollegen nichts entgegenhalten. Der aufkommende Wind verringerte die Treffsicherheit zusätzlich und so verspielte das in weissen Shirts spielende Aserbaidschan zwei entscheidende Torchancen. Beim dritten Versuch gelang dem talentierten Team Captain der Weissen, Elchin Jamalli, dann doch ein Treffer; mit seinem 1ó zu 3 läutete er eine neue Offensive seines Teams ein.

Auch das vierte Chukker war hoch spannend. Der für St. Moritz spielende Franzose Robert Strom zeigte ein Spiel für die Götter – in einer flüssigen Leichtigkeit, an der auch die beiden berittenen Schiedsrichter nichts auszusetzen hatten. Sein Einsatz wurde mit einem grandiosen vierten Tor für sein Team belohnt, und besiegelte gleichzeitig den Sieg. Beim letzten Glockenschlag stand das Spiel 1ó zu 4 für St. Moritz.

Die ‚Snow Polo World Cup St. Moritz Trophy‘, mit freundlicher Unterstützung von Chopard, wurde von Evelyne Sutter, Geschäftsführerin Chopard St. Moritz, und Marijana Jakic, Brand Manager St. Moritz, an den überglücklichen Valery Mishchenko überreicht. Die vier Gewinner durften eine ‚Mille Miglia‘ Sportuhr von Chopard entgegennehmen. Als ‚Best Playing Patron‘ wurde der Schweizer Fabio Meier ausgezeichnet; der Preis wurde ihm überreicht von Piero Dillier, Präsident von Evviva Polo St. Moritz. Bester Spieler wurde Max Charlton, der somit gleich zwei der begehrten Luxusuhren von Chopard nach Hause bringen konnte: ihm wurde die ‚Alpine Eagle St. Moritz Edition‘ in Edelstahl überreicht. Für seinen Hengst ‚Casanova‘ durfte Nacho Gonzalez den Preis für das ‚Polo Times Best Playing Pony‘ entgegennehmen: eine personalisierte Pferdedecke für das Pony und CHF 200 für den Groom.

Nach drei Tagen packenden Polospiels ging an der Geburtsstätte des Snow Polo die 36. Ausgabe dieses Turniers zu Ende. Der Snow Polo World Cup St. Moritz 2020 übertraf in jeder Hinsicht alle Erwartungen. Reto Gaudenzi und seinem Team von 250 Personen gelang es wieder, einen Höhepunkt zu inszenieren: St. Moritz stand einmal mehr für Schönheit, Gastfreundschaft und Polo der Weltklasse. Wer die nächste Ausgabe dieses aussergewöhnlichen Anlasses nicht verpassen möchte, sollte sich das Datum des Snow Polo World Cup St. Moritz am 29., 30. und 31. Januar 2021 bereits jetzt vormerken.

SNOW POLO WORLD CUP ST. MORITZ

http://www.snowpolo-stmoritz.com

Copyright Fotos: Reinhardt & Sommer für Snow Polo World Cup St. Moritz 2020, fotoSwiss.com /giancarlo cattaneo und Snow Polo World Cup St. Moritz

Kommentierung nicht möglich, deaktiviert.

X