Entertainment
Like

Die Preise des 38. FILMFEST MÜNCHEN – München ist und bleibt Filmstadt!

13. Juli 2021
69 Views
0 Kommentare
21 minuten gelesen
Die Preise des 38. FILMFEST MÜNCHEN – München ist und bleibt Filmstadt!

FILMFEST MÜNCHEN zieht Bilanz: München ist und bleibt Filmstadt!

Das Münchner Publikum setzt ein Zeichen für Kultur. Ob Sonne, Regen, Corona-Einschränkungen oder Fußball – an allen Festivaltagen strömten die begeisterten Filmfans zu den vielfältigen Spielstätten in ganz München. Dabei garantierte jeder Abend ein einzigartiges Erlebnis.

Mit den acht Open-Air-Locations und sieben Kinos hat das Festival zehn Tage lang ein starkes Signal für das Kino gesetzt, das vom Publikum begeistert angenommen wurde. 70 Filme liefen im Festivalzeitraum als Welt- und Deutschlandpremieren, viele Filmemacher:innen aus Deutschland, aber auch aus den USA, Brasilien Kanada, Uruguay, Polen, Dänemark, Frankreich oder Italien waren angereist und erlebten lange vermisste Live-Momente und das ganze Spektrum von Poesie bis Rock´n´Roll.

„Wir haben uns der großen Herausforderung gestellt, in unsicheren Zeiten ein Festival zu planen. Und es hat funktioniert. Trotz Corona, trotz einer Wetterlage, wie wir sie noch nie beim Filmfest hatten – es war einfach magisch zu sehen, wie das Publikum sich zurückgemeldet hat und zeigt: Das Kino lebt – endlich wieder!“ sagt Festivalleiterin Diana Iljine.

Das zeigte sich nicht nur bei den über 130 Publikumsvorführungen in der Nachmittagsschiene und am Abend nach Einbruch der Dunkelheit unter freiem Himmel, sondern auch in den vielen lebendigen Q&As nach den Filmvorführungen sowie in den bereichernden und unterhaltsamen „Filmmakers Live!“-Gesprächen, die dieses Jahr fast alle gestreamt und aufgezeichnet werden konnten, sodass Filminteressierte sie auf der Festivalwebsite auch weiterhin oder noch einmal anschauen können.

In diesem besonderen Jahr konnte das FILMFEST MÜNCHEN rund 25.500 Besucher:innen vor Ort begrüßen – ein klares Zeichen dafür, dass gemeinsames Kulturerleben eben doch lebenswichtig ist. Auch das Rahmenprogramm mit Panels und Branchenveranstaltungen war sehr gut besucht, ebenso wie die digitalen Streamingangebote für das Fachpublikum und im Rahmen der Małgorzata-Szumowska-Hommage auf Mubi. Das FILMFEST MÜNCHEN und seine Leiterin Diana Iljine ziehen damit eine erste sehr positive Bilanz: „Der Aufwand hat sich mehr als gelohnt. Mein Team und ich sind glücklich und wir danken allen, die mit uns dieses Fest für die Filmkultur gefeiert haben!“

Wir alle sind Gewinner:innen

Zehn spannende Tage und neun magische Abende liegen hinter dem FILMFEST MÜNCHEN und seinen Besucher:innen. Zum Teil in den endlich wieder eröffneten Festivalkinos, zum Teil unterm Sternenhimmel, zum Teil auch unter Regenschirmen, was aber der Freude darüber, endlich wieder gemeinsam Filme auf der großen Leinwand sehen zu können, keinen Abbruch tat. Bevor nun am heutigen Abend das Festival wie schon bei seiner Eröffnung live in der ganzen Stadt mit insgesamt sechs großartigen Abschlussfilmen zu Ende geht, wurden im Festivalzentrum im Carl-Orff-Saal des Gasteig die Preise des Festivals verliehen.

Das sind die Preisträger:innen beim 38. FILMFEST MÜNCHEN

Der hochdotierte ARRI/Osram Award im Wettbewerb CineMasters geht an Dominik Moll für DIE VERSCHWUNDENE, den CineVision Award für den besten internationalen Nachwuchsfilm erhält Philippe Lacôte für LA NUIT DES ROIS, eine Koproduktion von der Elfenbeinküste mit Frankreich, Kanada und dem Senegal. Der FIPRESCI-Preis für den besten Film in der Reihe Neues Deutsches Kino wird vergeben an MONDAY UM ZEHN von Mareille Klein. Den Bayern2 und SZ Publikumspreis gewinnt TRANS – I GOT LIFE von Imogen Kimmel und Doris Metz.

ARRI/Osram Award
Als bester internationaler Film (Wettbewerb CineMasters) wird der Film DIE VERSCHWUNDENE von Dominik Moll mit dem ARRI/Osram Award ausgezeichnet. „Der Film erzählt nicht nur auf sehr raffinierte Weise eine zutiefst menschliche Geschichte über Einsamkeit und die Suche nach Liebe, sondern spannt den Bogen von menschlichen Verfehlungen und Lügen hin zu großen sozial-gesellschaftlichen Themen wie den Folgen des Kolonialismus. DIE VERSCHWUNDENE erzählt packend, spannend und ergreifend, wie aus scheinbar privaten Begegnungen und Handlungen komplexe Zusammenhänge und dramatische Konsequenzen entstehen können. Abgesehen davon sind die Schauspielerinnen und Schauspieler hervorragend gecastet und stellen ausnahmslos vielfältige und glaubwürdige Charaktere dar, mit denen man sich sofort identifizieren kann und deren Sogkraft niemand entkommt“, so die Jury und weiter. „Dominik Molls DIE VERSCHWUNDENE bietet viel Stoff zum Nachdenken, nicht zuletzt darüber, wie wir uns zu unseren Mitmenschen verhalten. Auch damit ist diese französisch-deutsche Koproduktion bestes europäisches Kino, wie die Jury es gerne mehr sehen würde.“
Bettina Reitz, Präsidentin der Hochschule für Fernsehen und Film München, Schauspieler und Synchronsprecher Max von der Groeben und Roger Diederen, Kunsthistoriker und Direktor der Kunsthalle München, wählten den Preisträgerfilm aus den zehn Beiträgen des Wettbewerbs CineMasters aus. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird von den Münchner Traditionsunternehmen ARRI und Osram gestiftet.

CineVision Award
Mit dem CineVision Award für den besten internationalen Nachwuchsfilm wird LA NUIT DES ROIS von Philippe Lacôte ausgezeichnet. Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt: „Regisseur Philippe Lacôte untersucht in seinem Film die Fragen des Erzählens in einer Gesellschaft voller Gewalt. Durch die Schönheit des prä-kolonialen Afrikas, gepaart mit der harten Realität und der Aneignung der eigenen Geschichte, bringt der Regisseur eine autonome afrikanische Erzählung in den Vordergrund. Tänzerische Elemente, Gesänge und Momente der Sanftheit füllen die Räume des Gefängnisses für die Dauer der Erzählung, die sich von ihrem Erzähler wegbewegt und ihm so – möglicherweise? – das Leben rettet. Aus einer unerträglichen Realität entsteht ein Märchen des 21. Jahrhunderts, ein Kammerspiel im gesetzlosen Raum, eine Suche nach Werten in einer Welt, die Menschen zugleich zu Tätern wie zu Opfern macht.“
Der CineVision Award im Wert von 15.000 Euro wird von der MPLC Deutschland GmbH (Motion Picture Licensing Company) gestiftet. Im Wettbewerb in der Reihe CineVision standen zehn Erstlings- und zweite Filme internationaler Regietalente, die mit ihrer Filmsprache neue Wege beschreiten.
Die Preisjurorinnen waren in diesem Jahr Theater-Regisseurin Pınar Karabulut, die seit 2020 zum Künstlerischen Leitungsteam der Kammerspiele gehört, Yodit Tarikwa, als Schauspielerin festes Ensemblemitglied des Residenztheater München, und Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München.
Die CineVision-Jury spricht auch eine Lobende Erwähnung aus an LA INNOCÈNCIA von Lucía Alemany: „Liebevoll und unmittelbar folgt die Kamera der 15-jährigen Protagonistin durch einen Sommer voller Emotionen, Hoffnungen und Enttäuschungen in einem beeindruckenden Film von Lucía Alemany über die universelle Enge und Gefangenheit, in der viele Frauen – noch immer – leben.“

FIPRESCI-Preis
Die FIPRESCI-Preise sind Filmpreise, die von der internationalen Filmkritiker- und Filmjournalisten-Vereinigung Fédération Internationale de la Presse Cinématographique vergeben werden. Beim FILMFEST MÜNCHEN kürte eine dreiköpfige internationale Jury den besten Film in der Reihe Neues Deutsches Kino. 2021 geht der FIPRESCI-Preis an Mareille Klein für MONDAY UM ZEHN. Die diesjährige Jury setzte sich zusammen aus dem schwedischen Kritiker, Redakteur, Musiker und Schauspieler Anders E. Larsson, dem italienischen Filmkritiker, Autor und Universitätsprofessor Marco Lombardi und der Filmkritikerin, Sprachlehrerin, Regisseurin und Dozentin Anne-Christine Loranger, die aus Québec stammt.
„Das moderne Europa ist ein facettenreicher Kontinent, auf dem es mehr denn je zu vielfältigen Begegnungen kommt. Diese Begegnungen schaffen Reibungen, die zu Quellen der Öffnung werden können. Der von der FIPRESCI-Jury ausgewählte Film handelt von zwei sehr unterschiedlichen Menschen, die einen gemeinsamen emotionalen Zustand von Verlust und Sehnsucht teilen. Dieser täuschend einfache, brillant gespielte Film zwingt uns durch seine Eleganz und Poesie, unsichtbaren, alltäglichen Diskriminierungen entgegenzutreten und dabei die Liebe als einzige Medizin anzunehmen. Es ist uns eine Ehre, den internationalen Kritikerpreis an MONDAY UM ZEHN (Buch und Regie: Mareille Klein), zu vergeben“, so die Juror:innen.

Publikumspreis
Am letzten Festivaltag wird auch der Publikumspreis des Festivals vergeben. Alle Zuschauer:innen hatten die Möglichkeit, online auf der Website des Festivals für diesen Preis abzustimmen und so ihren Favoriten aus dem Festivalprogramm zu bestimmen. Der Bayern 2 und SZ Publikumspreis geht an den Film TRANS – I GOT LIFE von Imogen Kimmel und Doris Metz.

Förderpreis Neues Deutsches Kino
Bereits am Freitag wurden deutsche Nachwuchstalente mit dem begehrten Förderpreis Neues Deutsches Kinoausgezeichnet. Der Preis für die Beste Regie ging an Nikias Chryssos für seinen Film A PURE PLACE, Franziska Stünkel wurde für das Beste Drehbuch für NAHSCHUSS ausgezeichnet, der Produzentenpreis ging an Miriam Düssel für MEIN SOHN und Schauspieler Martin Rohde wurde für seine darstellerische Leistung in HEIKOS WELT geehrt.
(Weitere Details zum Förderpreis NDK finden Sie in der Pressemitteilung von gestern.)

Bernd Burgemeister Fernsehpreis
Mit dem Bernd Burgemeister Fernsehpreis 2021 wurden die Produzenten:innen Sibylle Stellbrink, Henning Kamm, Michael Lehmann von der Real Film Berlin und Felix von Poser von der Amalia Film für das Historiendrama‚ 3 ½ STUNDEN (Regie: Ed Herzog) im Rahmen des FILMFEST MÜNCHEN ausgezeichnet. Der Bernd Burgemeister Fernsehpreis wird den Produzent:innen des besten Fernsehfilms aus der Reihe Neues Deutsches Fernsehen verliehen.
(Weitere Details zum Bernd Burgemeister Fernsehpreis finden Sie in der Pressemitteilung vom 5.7.2021.)

Weitere auf dem FILMFEST MÜNCHEN verliehene Preise

Margot Hielscher Preis 2021
Der Margot Hielscher Preis wird seit 2019 beim FILMFEST MÜNCHEN an eine herausragende nationale oder internationale Künstlerpersönlichkeit verliehen, die sich bereits in jungen Jahren durch Vielseitigkeit und Leistungen in verschiedenen kulturellen Disziplinen ausgezeichnet hat. Dieses Jahr wurde Schauspielerin und Regisseurin Franka Potente mit diesem Preis geehrt. Gestiftet wird das Preisgeld von 10.000 Euro vom Medienverlagsmanager Peter Graf von Schall-Riaucour, dem Neffen der 2017 verstorbenen Schauspielerin und Sängerin Margot Hielscher.

ONE-FUTURE-PREIS
Die Menschen unseres Jahrhunderts haben nur eine einzige unteilbare Zukunft: One Future. Der Preis der Interfilm Akademie München, die seit Januar 2020 wieder von Eckart Bruchner geleitet wird, zeichnet seit 1986 Filme aus dem Programm des FILMFEST MÜNCHEN aus, die sich ethisch und filmästhetisch mit der unteilbaren Zukunft dieser Welt auseinandersetzen.
Der ONE-FUTURE-PREIS geht in diesem Jahr an den deutschen Film NAHSCHUSS von Franziska Stünkel. Lobende Erwähnungen sprach die Jury aus an A NUVEM ROSA von luli Gerbasse (Brasilien) und an den Kinderfilm MISSION ULJA FUNK von Barbara Kronenberg (D, LUX, PL).
Mit dem ONE FUTURE EHRENPREIS 2021 wurde der Filmproduzent Rob Houwer geehrt.

Fritz-Gerlich-Filmpreis
Bei der 9. Verleihung des Fritz-Gerlich-Preises im Rahmen des FILMFEST MÜNCHEN am Mittwoch, den 7. Juli 2021, wurde TOPSIDE von Celine Held und Logan George ausgezeichnet. Es ist die Geschichte einer Mutter und Tochter auf einer unfreiwilligen Odyssee durch ein feindseliges New York – spektakulär inszeniert und eindringlich gespielt, insbesondere von der achtährigen Zhaila Farmer.
Die Jury (Marcus Ammon/Sky, Alexander Bothe/DBK, Christina Ebelt/Autorin und Regisseurin, Dr. Sandra Krump/Erzdiözese München und Freising, Claudia Tronnier/ARTE) begründet ihre Entscheidung: „Würdig für die Verleihung des Fritz-Gerlich-Filmpreises ist aus Sicht der Jury TOPSIDE deshalb, weil darin die Frage der Menschenwürde thematisiert wird durch die Darstellung der extremen gesellschaftlichen Schere, die die Figuren in fast ausweglose Situationen führt. Dabei zeigt sich die Bewahrung der Würde in der Darstellung der Mutter, das Erringen von Würde durch die Entscheidung der Mutter. Darin sehen wir eine Verwandtschaft zur Haltung von Fritz Gerlich: Auch in einer extremen, ausweglos erscheinenden Situation kann der Mensch in sich eine Entscheidung treffen, die über ihn selbst hinausweist und einem anderen einen Neuanfang, ein neues Leben ermöglicht.“

Unified Filmmakers Preise
Die Preisträger:innen der ersten Ausgabe des internationalen UNIFIED FILMMAKERS FESTIVAL wurden bereits am Donnerstagabend im Rahmen des 38. Internationalen FILMFEST MÜNCHEN bekanntgegeben. Vergeben wurden die Preise in den beiden Kategorien „Kurzfilme bis 5 Minuten“ und „Kurzfilme von 5 bis 20 Minuten“.

Neben den Gewinner:innen, die von der hochkarätigen internationalen Jury gewählt wurden, konnte auch das Publikum im Vorfeld über seine Favoriten abstimmen. Insgesamt wurden mehr als 500 Beiträge von Filmemacher:innen aus der ganzen Welt eingereicht. Das zentrale Thema des UNIFIED FILMMAKERS FESTIVAL war die Corona-Pandemie.

Folgende Filme wurden ausgezeichnet:
Jurypreise in der Kategorie „Kurzfilme bis 5 Minuten“: RUN GIRL RUN, Regie: Anna Roller (Deutschland), PHOSPHOROS, Regie: Susana Serrano (El Salvador) und THE STAY-AT-HOME HEROES, Regie: Todor Nikolov (Bulgarien)
Jurypreise in der Kategorie „Kurzfilme von 5 bis 20 Minuten“: SOMETIMES I WISH I WAS ON A DESERT ISLAND, Regie: Eli Jean Tahchi (Kanada), OK, KAREN, Regie: Hugo L. V. e Oliveira (Brasilien), THE SHACK, Regie: Tebogo Chologi (Südafrika) und BONAPARTE, Regie: Jesper Quistgaard (Dänemark)
Publikumspreise in der Kategorie „Kurzfilme bis 5 Minuten“: HOT WATER, Regie: Sam Batour (Polen), BEING, Regie: Malak El Araby (Ägypten) und CIARAN, Regie: Ruairi Bradley (Irland)

Publikumspreise in der Kategorie „Kurzfilme von 5 bis 20 Minuten“: THE PITCH, Regie: Ken Kwek (Singapur), MEETING FAREWELL, Regie: Harashta (Indonesien) und THE MISSION, Regie: Marianna Ölmez (Deutschland)

Starter-Filmpreise der Landeshauptstadt München
Auf eine lange Tradition blickt die Verleihung der seit 1985 von der Landeshauptstadt München vergebenen Starter-Filmpreise zurück. 2019 fand die Veranstaltung erstmals im Rahmen des FILMFEST MÜNCHEN statt. Jährlich werden drei mit jeweils 6.000 Euro dotierte Starter-Filmpreise an künstlerisch herausragende Filme insbesondere von jungen, noch nicht etablierten Münchner Filmemacher:innen vergeben. So sollen aufstrebende, innovationsfreudige Regie-Nachwuchstalente und Jungproduzent:innen aus der Region gefördert werden.
Die Preisträger:innen 2021 sind: Linda-Schiwa Klinkhammer für MAMANAM, Josef Fink für DORFJUGEND, Verena Wagner für SCHICHTELN und Denise Riedmayr (Regie), Lillian Malan und Philipp Link (Produktion) für AN ANNA.

Kinoprogrammpreise der Landeshauptstadt München
Mit dem Kinoprogrammpreis der Landeshauptstadt München werden Filmtheater ausgezeichnet, die besonders zum vielfältigen Münchner Kinoprogramm beitragen. Die Stadt München würdigt ihre Beiträge und verleiht jährlich sechs Preise, die mit 7.500 Euro dotiert sind. Damit soll das Weiterbestehen der Programmkinos unterstützt werden. Im Jahr 2021 wurden nun einmalig und zusätzlich zu den Kinoprogrammpreisen zwölf Kinokultur-Sonderpreise in Höhe von jeweils 6.000 Euro zur Stärkung der Sichtbarkeit der Kinos vergeben. Die Preise stellen eine Unterstützung für die Münchner Filmtheater in der Pandemie dar und sollen dabei helfen, sicherzustellen, dass die Kinos bald wieder einen kulturell anspruchsvollen Spielbetrieb gewährleisten können.

Die Preisträger sind:
Thomas Kuchenreuther für das ABC Kino
Fritz Preßmar und Christoph Preßmar für das Filmtheater Sendlinger Tor
Thomas Wilhelm für das Neue Rex Filmtheater
Daniel Kuonen und Kerstin Schmidt für den Rio Filmpalast
Marlies Kirchner für das Theatiner Filmkunst
Wolfgang Bihlmeir, Bernd Brehmer, Doris Kuhn und Erich Wagner für das Werkstattkino

Die Kinokultur Sonderpreise gehen an:
Markus Eisele und Christian Pfeil für das Arena Filmtheater
Hans-Joachim Flebbe für die Astor Film Lounge im ARRI
Jonathan Rosenwanger für das Cadillac und Veranda
Klaus Ungerer für das Cinema
Bruno Börger und Heinrich-Georg Kloster für die City/Atelier Kinos
Francois Duplat und Georg Kloster für das Kino Solln
Thomas Kuchenreuther für die Leopold Kinos
Markus Eisele und Christian Pfeil für das Monopol Kino
Mathias H. Wild und Matthias Stolz für die Museum Lichtspiele
Anne Harder für das Neue Maxim
Thomas Wilhelm für das Neue Rottmann
Louis Anschütz und Hermine Bek für das Studio Isabella

Kindermedienpreis DER WEISSE ELEFANT
DER WEISSE ELEFANT wurde 2021 zum 19. Mal im Rahmen des Kinderfilmfests auf dem FILMFEST MÜNCHEN vergeben. Ausgezeichnet mit dem Kinder-Medien-Preis werden herausragende Produktionen für Kinder und Jugendliche aus den Bereichen, Kino, Fernsehen, Games, Apps, Internet und Audio. Das Preisgeld von insgesamt 14.000 Euro wird durch die VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten zur Verfügung gestellt.
Unter anderem wurde Romy Lou Janinhoff als beste Nachwuchsdarstellerin in MISSION ULJA FUNK ausgezeichnet. Eine Übersicht der weiteren Preisträger:innen finden Sie hier.

Internationale Münchner Filmwochen GmbH / Sonnenstr. 21 / 80331 München / Germany

Copyright Fotos: © Filmfest München / Kurt Krieger

Kommentierung nicht möglich, deaktiviert.

X