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Das war der traditionelle Presserundgang mit allen Neuerungen auf der Wiesn 2026
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Das war der traditionelle Presserundgang mit allen Neuerungen auf der Wiesn 2026

18. September 2026
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Wiesn-Presserundgang 2026, Foto: © Michaela Etzel, JETSET-MEDIA & JETSET-HOTELS

Alles bereit für den Start der Wiesn am Samstag!

OB Dominik Krause und Wiesnchef Dr. Christian Scharpf präsentieren beim traditionellen Presserundgang alle Neuerungen auf der Wiesn 2026

Am Donnerstag, 17. September 2026 wurden zahlreichen Medienvertretern und geladenen Gästen die Neuheiten auf dem Oktoberfest und auf der Oidn Wiesn vorgestellt. Dabei wurden einige Fahrgeschäfte getestet und sogar zwei Neubauten im Bereich der Festzelte besucht. Musikalisch begleitet wurde der Rundgang von Wolfgang Grünbauer und seinen Oktoberfest-Musikanten.

Wiesn-Presserundgang 2026, Foto: © Michaela Etzel, JETSET-MEDIA & JETSET-HOTELS

Neuheiten 2026:

Neue Wirte im Volkssängerzelt Schützenlisl (Oide Wiesn 38)
Michael Bietsch, bis 2025 Betreiber und Wirt der Historischen Kegelbahn auf der Oidn Wiesn, bildet zusammen mit den Geschäftsführern der Münchner Suppenküche, Florian Fendt und Manfred Kneifel, das neue Wirtetrio im Volkssängerzelt Schützenlisl. Der altmünchnerische Charakter des Volkssängerzeltes soll sich nicht groß ändern: So bleibt auch Traudi Siferlinger die musikalische Leiterin. Neue Impulse bei Gastlichkeit, Qualität und Programm sollen das Zelt behutsam weiterentwickeln. Eine Änderung gibt es beim Bier – künftig wird Hacker Pschorr aus dem Holzfass ausgeschenkt.

Wiesn-Presserundgang 2026, Foto: © Michaela Etzel, JETSET-MEDIA & JETSET-HOTELS

90 Jahre Familie Willenborg und Aufnahme der Schaustellerkultur als Immaterielles Kulturerbe
Die Familie Willenborg ist mittlerweile seit 90 Jahren im Schaustellergeschäft tätig. Der Betrieb wird heute in dritter Generation geführt. Bevor Heinrich Willenborg 1960 als erster deutscher Schausteller ein Riesenrad aus Stahl bauen ließ und auch auf der Wiesn aufbaute, betrieb die Familie unterschiedliche Geschäfte, zeitweise vier gleichzeitig, darunter Autoscooter, Geisterbahn, Teufelskutsche (ein Vorläufer der Wilden Maus) und Laufgeschäfte. Das ikonische 50-Meter-Riesenrad der Schaustellerfamilie steht bereits seit 1979 auf dem Oktoberfest.

Wiesn-Presserundgang 2026, Foto: © Michaela Etzel, JETSET-MEDIA & JETSET-HOTELS

UNESCO: Schaustellerkultur als Immaterielles Kulturerbe

Die Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland wurde 2026 in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Sie steht für das Zusammenspiel von Fahrgeschäften, Spielangeboten und mobiler Gastronomie, das auch das Oktoberfest prägt. Die Beschicker*innen verbinden traditionelles Handwerk, technisches Know-how und gelebte Familientraditionen und machen die Volksfeste zu lebendigen Orten der Begegnung, Unterhaltung und Teilhabe für alle Bevölkerungsgruppen.

Shake & Roll (Matthias-Pschorr-Straße 52)
Erstmals zugelassen ist in diesem Jahr das Rundfahrgeschäft „Shake & Roll“. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des klassischen „Break Dance“. Im Gegensatz zum Vorgänger sind die Gondeln nicht starr montiert, sondern können sich frei überschlagen. Durch die Fliehkräfte schaukeln die Gondeln und führen komplette Überschläge (Loopings) aus, nicht motorgesteuert, sondern allein durch die Physik der Bewegung. Jede Fahrt wird dadurch einzigartig, weil die Anzahl und Intensität der Überschläge vom Gewicht der Fahrgäste sowie der Fahrweise des Rekommandeurs abhängen.

Wiesn-Presserundgang 2026, Foto: © Michaela Etzel, JETSET-MEDIA & JETSET-HOTELS

Fisherman’s (Straße 3 Ost/ 5)
Das Schau- und Belustigungsgeschäft „Fisherman‘s“ steht ebenfalls zum ersten Mal auf dem Oktoberfest. Das Geschäft ist ein 2026 fertiggestellter Neubau und bietet auf drei Etagen Spaß, Action und Wasserabenteuer. Thematisch sind die Besucher*innen in einem Fischerdorf unterwegs, das nicht nur mit glatten Blechen, sondern auch mit zahlreichen Polyester-Anbauteilen für eindrucksvolle 3-D-Effekte gestaltet ist. Ergänzt wird das Erlebnis durch einen 15-Meter-Laufparcours vor dem eigentlichen Geschäft.

Wiesn-Presserundgang 2026, Foto: © Michaela Etzel, JETSET-MEDIA & JETSET-HOTELS

Chaos Pendel (Straße 3 Ost/ 9)
Das Chaos Pendel feiert 2026 ebenfalls seine Premiere auf dem Oktoberfest. Das Fahrgeschäft wirbelt seine Gäste in bis zu 47 Meter Höhe und mit bis zu 90 km/h durch die Luft. Angetrieben von einem rotierenden Arm, der selbst an einem schwenkbaren Propeller hängt, drehen sich die beiden Gondeln um die eigene Achse. Durch die dreifach gekoppelte Bewegung entstehen immer wieder neue Fahrverläufe und eine permanente Beschleunigung.

Wiesn-Presserundgang 2026, Foto: © Michaela Etzel, JETSET-MEDIA & JETSET-HOTELS

Bodos Café Zelt (Straße 2/4)
Für das Oktoberfest 2026 ersetzt Festwirt Otto Lindinger das alte Aluminiumzelt von Bodo’s Cafézelt & Cocktailbar durch ein komplett neues Festzelt mit Galerie in nachhaltiger Holzbauweise. Die Bar im Zelt wurde vergrößert und auf die Galerie verlegt. Ein zusätzlicher Außenbereich bei der Galerie bietet mehr Raum und Aufenthaltsqualität. Der neue, überdachte Straßenverkauf lädt mit Sitzplätzen und einer Siebträger-Kaffeemaschine zum Einkehren ein. Mit 587 bleibt die Gastplatzzahl unverändert, das neue, offenere Konzept schafft mehr Bewegungsfreiheit und soll einer Überfüllung entgegenwirken.

Wiesn-Presserundgang 2026, Foto: © Michaela Etzel, JETSET-MEDIA & JETSET-HOTELS

100 Jahre Hühnerbraterei Poschner (Wirtsbudenstraße 47)
Seit 1926 verwöhnt die Hühnerbraterei Poschner ihre Gäste mit Hendln und Enten frisch vom Grill. Sie steht für Qualität, Handwerk und bayerische Wirtshauskultur auf der Theresienwiese. Zum 100-jährigen Jubiläum präsentiert sich Poschner mit dem bewährten familienfreundlichen Angebot. Sowohl Nachhaltigkeit als auch Inklusion prägen das Handeln des Traditionsunternehmens. Als erstem bayerischen Festzelt wurde Poschner das Signet „Bayern barrierefrei“ des Freistaats verliehen.

Wiesn-Presserundgang 2026, Foto: © Michaela Etzel, JETSET-MEDIA & JETSET-HOTELS

Barts Flößerstadl (Wirtsbudenstraße 26)
Für das Oktoberfest 2026 übernimmt kurzfristig Klaus Bartl den Platz der „Münchner Stubn“. Der langjährige Chef des Campingplatzes Thalkirchen wird mit seinem Zelt „Bartls Flößerstadl“ auf der Theresienwiese vertreten sein. Im Zelt möchte Klaus Bartl die Geschichte und Bedeutung der Flößerei für München und die Region aufgreifen und die Flößertradition in das Erlebnis Oktoberfest integrieren. Auf der Speisekarte sollen regionale Qualitätsprodukte mit Schwerpunkt auf Bio- und Fair-Trade-Zutaten stehen. Das Zelt wird Platz für 398 Gäste bieten.

Wiesn-Presserundgang 2026, Foto: © Michaela Etzel, JETSET-MEDIA & JETSET-HOTELS

Neues Wirte-Paar im Paulaner Festzelt (Wirtsbudenstraße 11)
Christine und Lorenz Stiftl übernehmen nach der Schützenlisl auf der Oidn Wiesn mit dem Paulaner Festzelt als neues Wirtepaar eine der großen Brauereifesthallen auf dem Oktoberfest.

https://www.oktoberfest.de

Text: © 2026 Landeshauptstadt München

Fotos: Michaela Etzel, JETSET-MEDIA & JETSET-HOTELS

Michaela Etzel
Michaela Etzel https://www.jetset-media.de

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