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Standing Ovations am Nockherberg 2016 beim „Derblecken“

28. Februar 2016
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Das gab’s noch nie: Standing Ovations am Nockherberg. Nach dem Singspiel erhoben sich die knapp 600 Gäste darunter zahlreiche Prominenz aus Politik, Sport und Film und Fernsehen und applaudierten den Schauspielern, Musikern sowie Regisseur und Autor für ein außergewöhnliches Singspiel.

Viel war schon im Vorfeld diskutiert worden, wie der diesjährige Nockherberg in diesen politisch schwierigen Zeiten wohl werden würde. Doch sowohl die Fastenpredigerin Luise Kinseher als auch das Singspiel fanden ein gutes Maß zwischen derben derblecken und nachdenklichen Tönen.

Eröffnet wurde die Salvator-Probe mit dem traditionellen Überreichen der ersten Maß Paulaner Salvators an den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer durch Paulaner Geschäftsführer Andreas Steinfatt mit den Worten „Salve pater patriae, bibas princeps optime“.

Luise Kinseher gab im Anschluss zum sechsten Mal die „Mama Bavaria“ und hielt eine scharfe, hintergründige Fastenpredigt. „Die Rede war scharfzüngig und gepfeffert. Ich habe mich sehr amüsiert. Ich finde sie hat den Ton getroffen“, so Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter. 

Genauso gut war das Singspiel. Flüchtlingspolitik, Streit um Seehofers Nachfolge und der Zwist zwischen den Parteien waren in diesem Jahr die Themen. Dabei bekam man einen Einblick in Seehofers Gedankenwelt, denn ein Großteil des Stückes spielte in seinem Gehirn. Paul Kaiser als Ratio und Maxi Schaffroth als der emotionale Teil zeigten, welche Kämpfe Politiker ausfechten müssen. Danach waren alle der Meinung, eines der besten Singspiele, die es je auf den Nockherberg zu sehen gab.

Ein voller Erfolg war die Salvator-Probe auch in der Fernsehübertragung. Bayernweit hatte der Nockherberg einen Marktanteil von 44% und auf bundesdeutschem Gebiet sahen 2,8 Millionen Zuschauer das Derblecken.

www.paulaner.de

Michaela Etzel, Jetset-Media München

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