Freilichtspiele Schwäbisch Hall: Vorverkauf Winter-Programm 2021/2022
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Freilichtspiele Schwäbisch Hall: Vorverkauf Winter-Programm 2021/2022

14. Juli 2021
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Neues Globe Theater in Schwäbisch Hall, Foto: Ufuk Arslan

Die Freilichtspiele bieten ein weitgefächertes, anspruchsvolles Programm mit zahlreichen Gastspielen und vielen Eigenproduktionen.

Der Vorverkauf zur bevorstehenden Winterspielzeit der Freilichtspiele Schwäbisch Hall beginnt am Freitag, den 16. Juli.

Von Oktober 2021 bis April 2022 bieten die Freilichtspiele Schwäbisch Hall ein vielfältiges Programm im Neuen Globe. Eigenproduktionen und Gastspiele, Tanz, Drama, musikalische Abende, Theater für Familien- und Kinder, Politisches, Unterhaltsames, eine Komödie zur Vorweihnachtszeit, Musikalisches zu Silvester und erstmals in Schwäbisch Hall und im Neuen Globe, eine große Artistik-Show zum Jahresbeginn: das 1. Haller Neujahrs-Varieté. 

Der Oktober beginnt mit „All das Schöne“, einem ergreifenden Monolog über den Umgang eines Jungen mit der Mutter, die unter Depressionen leidet. Das Publikum übernimmt darin kleine Rollen. Michael Miensopust ist wieder zu Gast mit einem Soloabend über Shakespeares „Richard III“ mit dem Zusatz „Great again“. Das Metropoltheater München spielt “Die Wahrheiten“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz über die folgenreichen Lügen zwischen zwei befreundeten Paaren. Die Performance mit Texten zum Pandemietagebuch von Jennifer Sittler findet eine Wiederholung mit „Inside the box“. Und zum selben Thema gibt es eine Eigenproduktion im Neuen Globe, ein Tanztheater von Johanna Richter, wie ein Kontakt unter Kontaktbeschränkungen sich tänzerisch umsetzten lässt: „fear.less“. Auch von Johanna Richter ist ein Tanzabend über Shakespeares Helden, schwankend zwischen Liebe und Hass: „For you my love“. Tom van Hasselt hat für Nini Stadlmann und Franziska Becker ein Musical geschrieben: in „Bühnenschwestern“ ist die eine der leichten, die andere der ernsten Muse verpflichtet. Für Kinder gibt es viel zu sehen: Anne-Kathrin Klatt ist mit ihrem Figurentheater mit zwei Stücken zu Gast, der (kleinen) Pekingoper „Der Tigerprinz“ und einer Weihnachtsgeschichte: „Elsas heiligste Nacht“. Und Jennifer Sittler hat eine poetische Geschichte inszeniert, wie im Stall zu Bethlehem sich „Ox&Esel“ um das kleine Kindlein kümmern. Für die Erwachsenen gibt es dann die wohl komischste Weihnachtsgeschichte (und seit vielen Jahren das Kultstück an vielen Theatern): Patrick Barlows „Der Messias“. Intendant Christian Doll inszeniert, es spielen Gunter Heun, Dirk Weiler und Birgit Busse. Zwischen den Jahren wird es unterhaltsam mit viel Musik: Fabian Eglis Lieder aus den 20er-Jahren „Heut geh’n wir morgen erst ins Bett“ und die Adriano Celentano Hommage „Für immer Azzurro“ zur Silvesterfeier. 

Speziell für’s Neue Globe erfindet das Team der Freilichtspiele unter der Leitung von Birgit Busse eine poetisch-spektakuläre Artistikshow mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Ein einzigartiger Abend, der die Vielfalt von Theater zeigt: Artistik, Comedy-Clownerie, Livemusik und Tanz.

Wiederum in Schwäbisch Hall ist Kerstin Marie Mäkelburg mit „Mythos Merlene“, der große Dramatiker Horváth kann mit einer Romanbearbeitung „36 Stunden“ erlebt werden und die neugegründete Bürgerbühne präsentiert sich zum ersten Mal im Neuen Globe. Das Rheinische Landestheater ist wiederum zu Gast, gleich mit drei Stücken: Becketts „Glückliche Tage“, Lessings „Nathan der Weise“ im Whitebox-Format (das ganze Stück in kleiner Besetzung) und zwei verschränkten Shakespearestücken: Sommernachtstraum und Der Widerspenstigen Zähmung in einem neuen Abend vereint. Zu Fasching warten zwei Sängerinnen mit außergewöhnlicher Jodelkunst auf; sie erfinden ein eigenes Genre: bayröischer Jodelpop/Rock. Und „Mizzi Meier singt aus dem tragischen Leben einer Lustspielsoubrette“. 

Weitere Gastspiele folgen: „Der Herbst der Untertanen“ von Comburg-Stipendiatin Nino Haratischwili, mit Christine Dorner und „Afzals Töchter“ vom New Yorker Erfolgsautor Ayad Akhtar, mit Alice Hanimyan. 

Zum Abschluss im April 2022 spielt Gunter Heun wieder seine aufregende Interpretation „Judas“ von Lot Vekemans und das Jugendensembles ist nach zwei Jahren erzwungener Abstinenz endlich wieder live zu erleben.

Karten online unter: www.freilichtspiele-hall.de 

Telefonisch bei: Tourist Information Schwäbisch Hall: Telefon 0791 751-600

Foto: Ufuk Arslan

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