„Alpine Cars Driving Day“ am Tegernsee mit Einkehr in Gut Kaltenbrunn
Entertainment

„Alpine Cars Driving Day“ am Tegernsee mit Einkehr in Gut Kaltenbrunn

4. Juli 2020
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Fotos: Brauerphotos/Goran Nitschke für Alpine Cars

Von der Prinzessin bis zum Promi-Nachwuchs

Lilly Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein, Hardy Krüger jr. und Frau Alice, Tommy Haas, Magdalena Brzeska, Jana Schölermann, Stephanie von Pfuel, Aaron Keller und Verona Pooth-Sohn San Diego testen die Alpine am Tegernsee 

Die Prominenten – endlich wieder – in Fahrt! VIPs wie Lilly Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein, Schauspieler Hardy Krüger jr. und seine Frau Alice, die ehemalige Rhythmische Sportgymnastin Magdalena Brzeska, Ex-Tennis-Profi Tommy Haas, Schauspielerin Jana SchölermannStephanie Gräfin von Pfuel und die Designerinnen Lola Paltinger und Sonja Kiefer trafen sich am Donnerstag, 2. Juli 2020 am Tegernsee. Und durften dort endlich wieder Gas geben, im wahrsten Sinne des Wortes. Die französische Sportwagenmarke „Alpine“ hatte zur Testfahrt mit anschließendem Lunch geladen. Schon seit Jahrzehnten lässt die „Alpine“ die Herzen von PS-Fans höherschlagen. Nun hatten die Stars die Gelegenheit, die Neuauflage der französische Sportwagen-Ikone auf Herz und Nieren zu testen und eine ganz besondere Tour durch das bayerische Voralpenland zu genießen.

Ebenfalls mit dabei war San Diego Pooth, der Sohn von Verona und Franjo Pooth. Er saß nicht selbst am Steuer, denn der 16-Jährige macht gerade seinen Führerschein. Er war der Beifahrer von Schauspieler Aaron Keller, dem Sohn von Mark Keller und sah sich die unterschiedlichen Modelle schon einmal genauer an.

Gastgeber Patrick Marinoff, der Managing Director von „Alpine“, konnte später beim Lunch auf der Terrasse des Restaurants „Gut Kaltenbrunn“ in Gmund auch Tommy Haas begrüßen. Der Ex-Tennis-Star kam erst gegen 15 Uhr und verpasste die Rundfahrt. Er war aus Los Angeles angereist und kam direkt vom Münchner Flughafen an den Tegernsee, um sich eine Alpine abzuholen. Er fuhr damit danach weiter nach Berlin, weil er bei einem Tennis-Turnier dabei ist, das die Automarke unterstützt.

Lilly Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein war an der richtigen Adresse: „Ich bin sozusagen mit Autos aufgewachsen. Mein Vater war CEO in der Autobranche und ich habe schon als Kind die unterschiedlichsten Modelle gesehen, auch viele alte Brummer. Ich bin kein Motorsport-Freak, aber ich mag schöne Autos. Und bei Fahrten wie heute bekomme auch ich einen Adrenalinkick.“ Sie freute sich über die Fahrt nach Bayern: „Ich komme aus der Schweiz und besuche noch Freunde in München. Danach geht es dann zurück nach Hause nach Mailand.“ Wie sieht es in Zeiten wie diesen bei ihr mit dem Verreisen aus? Fährt sie lieber mit dem Auto anstatt zu fliegen? „Ich fahre noch für ein paar Tage nach Österreich in mein geliebtes Altaussee und wollte dann nochmal nach Südfrankreich. Alles mit dem Auto.“ 

Schauspieler Hardy Krüger jr. kam mit seiner Frau Alice für den „Alpine Cars Driving Day“ eigens an den Tegernsee. Er lebt mittlerweile in Berlin, aber die Tour ließ er sich nicht entgehen: „Klar kannte ich die Alpine. Sie ist ein Klassiker. Mein Nachbar hatte früher ein altes Modell, das ich immer bewundert habe. Jetzt fahre ich erstmals eine selbst. So einen coolen Wagen muss man einmal selbst gefahren haben. Ich bin sehr motorsportbegeistert und habe die C-Lizenz. Früher bin ich auch Rennen gefahren.“ Seine Frau Alice teilt seine Leidenschaft, wie er erzählte: „Alice mag alles, was PS hat und schnell ist“, meinte er schmunzelnd. „Sie fährt sportlich und sehr gut.“ Wechseln die beiden sich am Steuer ab? „Bei längeren Strecken fahre meistens ich.“ Auch dieses Mal, denn sie ging an Krücken: „Ich hatte einen Skiunfall und jetzt wurden die Schrauben und Platten im Bein entfernt. Leider hat sich die Stelle entzündet und ich bin deshalb mit Krücken unterwegs.“ Der Wahl-Berliner und seine Frau freuten sich über den Besuch in Bayern: „Der Tegernsee ist eine schöne Ecke. Wir waren seit dem Lockdown ein paar Mal beruflich unterwegs. Aber wir haben das Reisen, vor allem das Fliegen, sehr reduziert und verbringen die meiste Zeit daheim mit den Kindern. Nur wenn es sein muss gehen wir aus dem Haus. Diese Tour wollten wir uns aber nicht entgehen lassen.“ Wie sieht es beruflich bei ihm aus? „Es geht mit den Produktionen langsam wieder los und ich warte auf den Startschuss. Ich habe ja auch noch meinen Blog und bin auch sonst gut beschäftigt. Ich habe genug zu tun. Der Unterschied ist nur, dass ich jetzt viel mehr von zu Hause aus arbeite.“ Wie sieht es mit Urlaub aus? „Wir haben noch nichts fest geplant, werden die Ferien aber wohl irgendwo in Deutschland verbringen.“ 

San Diego Pooth war ebenfalls begeistert von der Tour, auch wenn er noch nicht selbst fahren darf: „Immer, wenn das Thema Autos aufkommt, bin ich natürlich – wie fast jeder Junge in meinem Alter – Feuer und Flamme. Mir gefällt die Neuauflage des A110 richtig gut. Ich bin total von dem schnittigen Design begeistert und kann es kaum erwarten, mit diesem tollen Auto eine Runde um den Tegernsee zu fahren – natürlich nur als Beifahrer. Ich werde im September 17 Jahre alt. Ich habe mich bereits jetzt für einen sechswöchigen Führerschein Crashkurs angemeldet, so dass ich dann mit 17 direkt in Begleitung fahren kann. Ich kann es kaum erwarten, mein erstes eigenes Auto zu besitzen. Es wäre natürlich ein ganz großer Traum, wenn mein erstes Auto eine Alpine wäre…“ Wie autobegeistert ist er? Welchen Stellenwert haben die „vier Räder“ für ihn? „Diese Frage ist ganz interessant. Wenn ich meinen Vater beobachte, ist ganz klar zu sehen, dass sein Auto fast einen höheren Stellenwert als meine Mutter hat“, so San Diego lachend. „Und wie sagt meine Mutter immer so schön: ‚Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm‘. Also würde ich sagen, dass ich hier ganz nach meinem Vater komme und Autos meine große Leidenschaft sind.“ Was muss ein Auto für ihn mitbringen? „In erster Linie achte ich natürlich auf das Design. Und dann spielt der Komfort auch noch eine große Rolle. Was natürlich ganz wichtig ist, ist die PS-Zahl, da ich eher zu den schnelleren Autos tendiere. Das habe ich wohl auch in die Wiege gelegt bekommen…“.

Startpunkt war das Restaurant „Gut Kaltenbrunn“ von Michael Käfer in Gmund am Tegernsee. Von dort ging es in den unterschiedlichen Modellen der Alpine 110 – dem Basismodell A110 Pure, der eleganten A110 Légende sowie der sportlichen A110 S– einmal rund um den See. Nach einem Stopp am „Althoff Seehotel Überfahrt“ in Rottach-Egern ging es zurück zum Mittagessen ins Gut Kaltenbrunn. Und dort gab es nur glückliche Gesichter…

„Die Alpine ist eine ‚Smile Machine‘ und zaubert jedem ein Lächeln aufs Gesicht. Das wurde heute wieder einmal deutlich“, so Gastgeber Patrick Marinoff, der seit 2019 Managing Director von Alpine ist und der die Gäste begrüßte. „Die Alpine ist puristisch, außergewöhnlich und spielt vor allem auf kurvigen Strecken ihre Agilität aus. Damit passt sie hervorragend ins bayerische Voralpenland.“

Magdalena Brzeska konnte nicht selbst am Lenkrad sitzen. Sie hatte sich Ende Mai nach einem Sturz vom Fahrrad den linken Arm gebrochen und musste sich einer Not-Operation unterziehen. Dennoch konnte sie bei der Fahrt durch die traumhafte Gegend dabei sein: Sie wurde von ihrem Lebensgefährten Roland chauffiert: „Er fährt mich schon die ganze letzte Zeit. Ich selbst kann wegen meiner Hand erst einmal nicht Autofahren und es ist noch nicht absehbar, wann ich wieder ans Steuer kann. Dabei fahre ich gerne Auto. Ich genieße diese Fahrt sehr, denn es ist unser erster Ausflug seit Corona und nach meinem Unfall. Wir beide lieben die Natur und sind gerne draußen, deshalb passt diese Tour heute gut. Die Alpine wurde nach den Alpen benannt und letztes Jahr haben wir beide die Alpen zu Fuß überquert: in fünf Tagen ging es von Oberstdorf nach Meran. Und jetzt erkunden wir das Voralpenland in einer Alpine. Am meisten freue ich mich für Roland, denn er hat sich diese kleine Auszeit wirklich verdient. Er musste mich nicht nur die ganze Zeit fahren, sondern mir sogar die Haare föhnen.“ Ist bei den beiden ein Urlaub geplant? „Ich kann es noch nicht sagen. Ich habe demnächst noch einen Termin im Krankenhaus. Dann entscheidet es sich, ob ich eventuell noch einmal operiert werden muss. Umso mehr genießen wir heute den Tegernsee.“

Frauenpower am Lenker: Schauspielerin Jana Schölermann kam ohne ihren Mann Thore: „Er muss arbeiten. Ich darf Auto fahren. So ist die Arbeitsteilung bei uns“, meinte sie lachend.

Stephanie Gräfin von Pfuel war ebenfalls mit am Start. Und das obwohl sie mitten in den Vorbereitungen für den neuen Familien-Erlebnis-Park „Dinoland“ auf ihrem Schloss Tüssling steckt: „Wir eröffnen am 23. Juli und bis dahin gibt es noch viel zu tun. Ich bin ein großer Auto-Fan, deshalb wollte ich heute unbedingt dabei sein. Man hat das Gefühl, dass derzeit alle aufs Auto umsteigen….“

Der Dresscode lautete „Alpine Chic“ und einige der Gäste kamen in Tracht. Auch Dirndl-Pionierin Lola Paltinger. Sie saß mit ihrem Lebensgefährten Andi Meister (ging wegen einer Knochentransplantation am Knie an Krücken) in der Alpine Probe: „Wir haben uns sehr auf diesen Tag am schönen Tegernsee gefreut. Alpine ist auch mir als nicht ganz so sportiver Autofahrerin ein Begriff. Ich finde es großartig, dass die Marke durch Patrick Marinoff wiederauflebt und dass die Modelle sogar persönlich individualisierbar sind. Gerade in der heutigen Zeit, wo so vieles auf Masse produziert wird, eine tolle Möglichkeit“, so Lola Paltinger. „Mein Vater ist früher selbst Rallyes gefahren und mein Lebensgefährte Andi fuhr in seiner Jugend tatsächlich eine R5 Alpine Turbo.“ 

Wie sieht es bei ihr in diesem Jahr mit Urlaub aus? Verreist sie lieber ins Umland statt ins Ausland? Lola Paltinger: „Tatsächlich haben wir noch keine ganz konkreten Pläne und möchten noch ein wenig die Entwicklungen abwarten. Für uns Trachtenhersteller ist es seit Jahren der erste Sommer, in dem wir tatsächlich frei haben, da wir uns nicht auf die Wiesn vorbereiten müssen. Eine fast unglaubliche Vorstellung. In jedem Fall werden wir mit den Kindern ein paar Tage hier am schönen Tegernsee einplanen und dort auch meinen Vater mit Familie treffen. Warum also in die Ferne schweifen, wenn so viel Schönes vor der Haustür liegt?“

Designerin Sonja Kiefer kam mit ihrem Lebensgefährten Cedric Schwarz: „Ich bin seit meiner Jugend ein großer Auto-Fan und mag vor allem schnelle Autos. Mein erstes selbst verdientes Geld habe ich in ein gebrauchtes Cabrio, mein Traumauto damals, gesteckt. Ich habe ewig darauf hin gespart und auch viel gejobbt, um mir das leisten zu können. Ich fahre schon seit 20 Jahren Sportwagen.“ Die Designerin fühlte sich nicht nur in der Alpine wie zu Hause: „Der Tegernsee ist ein bisschen meine zweite Heimat, denn wir haben hier eine Ferienwohnung, Wir übernachten heute hier und morgen geht es weiter an den Gardasee. Unser erster Kurzurlaub nach dem Lockdown. Wir werden sicherlich dieses Jahr noch viel mit dem Auto unternehmen. Ende August wollen wir noch nach Mykonos fliegen. Fernreisen hingegen stehen dieses Jahr nicht an. Im Auto fühlt man sich derzeit besser aufgehoben. Man kommt schneller zurück, falls sich die Situation wieder verändern sollte.“ 

Gemäß der derzeitigen Sicherheitsmaßnahmen hieß es für die Promis: Abstand halten anstatt Begrüßungs-Bussi, und auch der Mund-Nasenschutz war mit dabei. Das Team von Michael Käfer servierte im Freien ein bayerisch-französisches Menü mit Feldsalat mit Ziegenkäse, Wiener Schnitzel und Crepes.

Text: Andrea Vodermayr

Fotos: „Alpine Cars“, Copyright: „Sabine Brauer Photos / Goran Nitschke für Alpine Cars

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